Eine Schmähschrift spaltet die Gemüter. Per Wikipediadefinition wird sie wie folgt beschrieben: «Ein Pamphlet oder eine Schmähschrift ist eine Schrift, in der sich jemand engagiert, überspitzt und polemisch zu einem wissenschaftlichen, religiösen oder politischen Thema äußert. Die sachliche Argumentation tritt dabei in den Hintergrund; die leidenschaftliche Parteinahme gegen eine Sache hingegen überwiegt bei der Argumentation. Die... Continue Reading →
Gesellschaftsdemenz 2015
Das Froilein ärgert sich gelegentlich über das fehlende Feingefühl etlicher Zeitgenossen. Da stellt sich die Frage: ist es legal, den Ärger in Worte zu fassen und ihm eine Stimme zu geben? Ja, ist es. Selbst ein Dachziegel begegnet seinesgleichen in diesen schlampigen Tagen mit mehr Verstand, Empathie und Beständigkeit, als manch ein Mensch seinem Mitmenschen. Sich selbstgefällig in... Continue Reading →
Neulenker unter sich oder die Destruktion der deutschen Sprache
Sprache wandelt sich. Das war immer so und wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Die eine Reform löst die nächste ab, die Rechtschreibung wird alle paar Jahrzehnte mal über den Haufen geworfen, schon alleine des Spasses wegen. Wenn Germanistiker sich ängstigen, der Gesprächsstoff könnte ihnen irgendwann ausgehen, haben sie weit gefehlt. Sie dürfen weiterhin... Continue Reading →
In der Stille liegt der Wille
Lange blieb es ruhig um die Textzentrale und um das Froilein. Wie das? Ausgeflogen? Irgendwo an der Sonne? Im Garten beim Unkraut jäten angewachsen? Die exzessiv um Aufmerksamkeit bettelnde Katze am bändigen? Was hat es nun auf sich mit dieser unheimlichen Stille? Nein. Primär mag es daran liegen, dass sich die Autorin mit dem Verfassen ihrer Diplomarbeit für die SAL beschäftigt,... Continue Reading →
Mikrokosmos versus Makrokosmos
Manchmal hadere ich. Ich hadere, weil ich mir nicht sicher bin. Ich bin mir nicht sicher, was wichtiger ist. Ist es wichtiger, ständig über weltbewegende Themen zu schreiben und damit den bescheidenen, gewöhnlichen, oftmals gewöhnungsbedürftigen Alltagsmomenten den Platz auf dem Podest zu rauben? Ist es wichtiger, ständig über den Alltag und seine Monotonie zu berichten und... Continue Reading →
Wir können’s nicht so
Verdammt, nein! Wir gestehen. Unser Verhältnis ist gespalten. Die Zusammenführung schlug sowohl im Einschulungsalter als auch in den nachfolgenden Lehrjahren fehl. Eine Wiedervereinigung - vergleichsweise wie mit Ost- und Westdeutschland - nicht auszudenken. Der Grund: was sich nie einig war, kann unmöglich wieder vereint werden. „Ihr könnt’s nicht so miteinander“, einst die Aussage des Oberstufenlehrers. Die... Continue Reading →
Katastrophen und ihre Ausschlachtung
Tun wir's oder tun wir's nicht, fragt sich die Medienwelt dieser Tage. Über das Vorgehen scheinen sich längst nicht alle einig zu sein. Die Rede ist von der Veröffentlichung von Bildern und Inhalten zur aktuellen Katastrophe, bei der 150 Menschen ihr Leben verloren. Was zeigt man und was nicht? Wo fängt Pietätlosigkeit an und wo hört sie auf? Sind... Continue Reading →
Wie die Ingenieure von Morgen die heutigen Bastler sind oder der Zufall ist ein Arschloch
Was für ein Scheisstitel, denken Sie? Barbarisch, nicht wahr? Dessen ungeachtet lesen Sie noch weiter? Chapeau! Ich verbeuge mich vor Ihnen. Ihrer Courage. Ihrem Durchhaltevermögen. Wenn Sie jetzt immer noch interessiert sind, dann rate ich Ihnen, bleiben Sie dran. Es kann nur besser werden. Sofern Sie ein Pause benötigen, legen Sie eine ein. Keine Sorge,... Continue Reading →
Neues Jahr, neue Welt?
Nicht älter dieses Jahr ist – wir schreiben erst neun Tage im 2015, man könnte es noch ruhig und besonnen angehen lassen - läuft rund um die Welt vorwiegend Übles ab. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo rumgeballert, gemordet, vergewaltigt und zerstört wird. Kein Tag vergeht, an dem gute Nachrichten über schlechte siegen.... Continue Reading →
Weihnachtsmann und Bikiniwetter
Die Redaktion wünscht der geschätzten Leserschaft von Herzen frohe und beschwipste Feiertage. Möge das alte Jahr zufrieden zur Neige gehen und das neue ohne grosse Versprechen auskommen. Es grüsst, das Froilein