Das Froilein ist die Tage ein bisschen melancholisch gestimmt. Dieser Zustand verleitet sie in der Regel zum Verfassen von lyrischen Texten. Wer sich das nicht antun will, sei beruhigt. Das Froilein produziert auch anderes. Ein Wort von Ein Gedanke an Ein Bild im Eine Erinnerung um Verdrängtes An der Oberfläche Aufgewühlt und ausgeliefert Hin- und... Continue Reading →
Vakuum
Nichts ... Continue Reading →
Katastrophen und ihre Ausschlachtung
Tun wir's oder tun wir's nicht, fragt sich die Medienwelt dieser Tage. Über das Vorgehen scheinen sich längst nicht alle einig zu sein. Die Rede ist von der Veröffentlichung von Bildern und Inhalten zur aktuellen Katastrophe, bei der 150 Menschen ihr Leben verloren. Was zeigt man und was nicht? Wo fängt Pietätlosigkeit an und wo hört sie auf? Sind... Continue Reading →
Helvetien, 19.30 Uhr
Schwarze Säulen steigen auf, ganze Strassenzüge gepflastert mit zerborstenen Leibern. Nur einen, einen einzigen Wimpernschlag davon entfernt das massgeschneiderte Schönwetterlächeln machthungriger Politgrössen. Geronnenes Blut unzähliger Unschuldiger an ihren Pranken, sich händeschüttelnd davon befreiend. Wettervoraussicht. Ich schalte ab. Ich schalte aus. Zu viel der Diskrepanz.
Neubeginn
Um der Lyrik in diesem Blog wieder mal Raum zu geben, hier zu lesen eines meiner Gedichte. Mehr davon finden Sie auf dieser Seite. Eingekerkert von Dunkelheit umhüllt hinauf ans Licht! den vorgegebenen Ketten entlaufen sich loslösen einatmen, ausatmen aufatmen und losziehen der Freiheit die Hand reichen. Leben.
Fremdling
Unter dem Apfelbaum ruht ein schwarzes Schaf. Tag für Tag inmitten all der anderen. Frisst vom selben Gras, schleckt vom selben Salz, atmet die selbe Luft ein und blöckt die selben Weisen. Unter dem Apfelbaum ruht ein schwarzes Schaf. Tag für Tag geduldig darauf wartend, dass seinesgleichen sich zu ihm gesellen.
Transformation
Ich gehe im Windschatten Von Menschen und Figuren Halte inne, höre zu Und blicke ihnen nach. Ich nehme wahr Und lasse zu was über mich fällt. In irgend einer Form Wird alles klar Formen und Farben Werden zu Sprache.
Wunschregen
Hunderttausend Stecknadelkopfgrosse Wünsche Von mir hinaufkatapultiert in deinen Himmel. Sollen explodieren. Hunderttausend Stecknadelkopfgrosse Sterne Von mir herbeigesehnt Sollen fallen in deinen Garten. Leuchten Dir den Weg.
Rund um die Welt
Viele träumen von sich Zeit lassen, losziehen. Einmal im Leben die Facetten von individuellen Ecken, die man selbst nicht kennt anpacken Rundherum Unendlich. Irgendwann macht die Erkenntnis Sinn.