«Heilige Scheisse, ich lebe noch!», sagt der Dachdecker nach dem Fall vom Giebel. «Heilige Scheisse, ich lebe noch…», sagt der Daseinsmüde nach dem Fall vom Giebel. Dem einen graut der Morgen, dem andren dämmert’s. Dies ist eine Geschichte, gemacht aus drei Sätzen. Weitere 3SatzGeschichen finden Sie hier.
Die Entmystifizierung der Dinge
Als wir Kinder waren, wurde uns oftmals ein X für ein U vorgegaukelt. Vielleicht, weil die Erwachsenen von damals sich gerne mal einen Scherz auf Kosten der Kleinsten erlaubten, vielleicht auch, weil sie gewisse Tatsachen ausblenden, der eigenen Rationalität entfliehen wollten. Gut möglich, dass es teilweise schlicht und einfach auch auf Unwissen der Erwachsenen basierte,... Continue Reading →
Schritt für Schritt
Heute vor genau 43 Tagen und sechs Stunden hat das Froilein wieder einmal mehr bewiesen, dass geradeaus gehen wirklich schwierig ist, wenn man über zwei linke Füsse verfügt. Der Sturz über das Treppchen – das nicht mal für ein sechzehn Monate altes Kleinkind eine Blockade gewesen wäre, dem Froilein jedoch wie ein unüberbrückbares Hindernis erschien... Continue Reading →
Alles ausser Liebe
Hin und wieder wird das Froilein darum gebeten, etwas über die Liebe zu schreiben. Ebenso oft, wie es darum gebeten wird, schlägt das Froilein den Wunsch nach Texten und Geschichten über die Liebe aus. Warum? «Liebe», geschätzte Leserschaft, ist ein derart grosser, mächtiger und angsteinflössender Überbegriff, einer, der in so viele Nuancen zu unterteilen ist,... Continue Reading →
da capo al fine
Gleichwohl trotze ich den Stürmen meiner Tage halte ein halte aus halte durch einzig und allein dieses einen Fussabdrucks willen mich nicht unsterblich machend bisweilen menschlich
Weltkatzentag: aus dem Leben eines Hundes
Bekanntlich ist das Froilein Besitzerin (vielmehr Sklavin) einer Katze namens «Gizmo». Jedes Jahr am Weltkatzentag wird das Froilein von erwähnter Katze davon in Kenntnis gesetzt, dass es sich glücklich schätzen dürfe, ein Katzenleben wie das ihrige gerettet zu haben und sie mit Futter versorgen zu dürfen. Nun denn, wenn der Mauder dies sagt, muss es wohl stimmen.... Continue Reading →
«Das Froilein» und ich oder das unvollendete Interview
Immer wieder wird die «Textzentrale»-Autorin gefragt, was es mit «dem Froilein» auf sich hat, woher es kommt und wohin es geht, warum es überhaupt auf diesen Seiten rumgeistert und sich überall (scheinbar ungefragt) einzumischen hat. Vorneweg die gute und die schlechte Nachricht gleichzeitig: «Das Froilein» lässt sich nicht von der Autorin abspalten. So unterschiedlich die... Continue Reading →
Die Annäherung und ihre Folgen
Von zwei Dingen hab ich mich in meinem Text-Schaffen bis dato ganz bewusst ferngehalten. Ich schreibe nicht ab und ich verfasse keine Dialekttexte. Ersteres, weil Plagiat einfach voll nicht okay ist und Zweiteres, dafür muss ich ausholen. Befinde ich mich in einer Runde mit Leuten, die ich nicht gut oder noch gar nicht kenne, halte ich... Continue Reading →
Aller Einfall ist gut
Das Froilein mag Kreativköpfe. Sich mit ihnen auseinander zu setzen, heisst, sich von strengen Vorgaben zu lösen und Gedanken frei und ohne jegliche Wertung fliessen zu lassen. Gerade in Zeiten von spontanem (manchmal auch skurrilem) Ideenaustausch entstehen tolle Texte. Im Falle des Froileins eine 3SatzGeschichte, die das Brainstorming in Worte fasst. Ideenschmiede 2.0 So ist das mit... Continue Reading →
Des Lebens Andante
Ich hangle mich entlang den Linien im Wechselspiel von Moll und Dur stets bestrebt zu schaffen einen Raum für Zwischentöne In diesem Raum nur will ich verweilen darauf warten dass einer unter ihnen meine Seele aufbricht und zum Klingen bringt So hangle ich mich weiter Solistin zum gleichen Teil auch Instrument den Zwischentönen folgend letzten... Continue Reading →