«Ich bin ein Frosch», sagte das Froilein oft als es noch klein war, hüpfte dabei auf und ab, machte quack-quack und nervte mitunter gehörig. Noch keine sechs Jahre alt wurde ihm von einem fremden Mann im weissen Kittel mitgeteilt, dass es möglicherweise nie über die Froschperspektive hinauswachsen würde. «Einmeterfufzig. Vielleicht zweiundfuzig; wenn’s hoch kommt», orientierte... Continue Reading →
Frohe Weihnachten
Hallo Du! Ja, du da draussen! Auch dir schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2016! Falls du dich nach den Festtagen dazu entschlossen haben solltest, deine Familie gegen eine Neue einzutauschen, weil Tante Irma und Cousin Ferdinand sich wieder einmal mehr in den Haaren lagen, während Neffe Markus und Patenkind Patrizia heimlich den Christbaum in Brand steckten und... Continue Reading →
Vakuum
Nichts ... Continue Reading →
Auf ein Wort
Was die Welt unbedingt braucht: Eine MENSCHHEIT, die sie bevölkert. Was die Welt nicht unbedingt braucht: Eine MENSCHHEIT, die sie bevölkert.
Olma-Bashing
Eine Schmähschrift spaltet die Gemüter. Per Wikipediadefinition wird sie wie folgt beschrieben: «Ein Pamphlet oder eine Schmähschrift ist eine Schrift, in der sich jemand engagiert, überspitzt und polemisch zu einem wissenschaftlichen, religiösen oder politischen Thema äußert. Die sachliche Argumentation tritt dabei in den Hintergrund; die leidenschaftliche Parteinahme gegen eine Sache hingegen überwiegt bei der Argumentation. Die... Continue Reading →
Gesellschaftsdemenz 2015
Das Froilein ärgert sich gelegentlich über das fehlende Feingefühl etlicher Zeitgenossen. Da stellt sich die Frage: ist es legal, den Ärger in Worte zu fassen und ihm eine Stimme zu geben? Ja, ist es. Selbst ein Dachziegel begegnet seinesgleichen in diesen schlampigen Tagen mit mehr Verstand, Empathie und Beständigkeit, als manch ein Mensch seinem Mitmenschen. Sich selbstgefällig in... Continue Reading →
Verdichtung
Verdichtete Texte haben wie alle Dinge im Leben zwei Seiten. Erstens sind sie viel zu kurz, um ganze Bücher damit füllen zu können. Zweitens lassen sie sich nicht wie einen Roman lesen. Die gute Nachricht: Verdichtete Texte kommen in ihrer Knappheit gehaltvoller, meist auch pointierter daher. Sie klingen nach - manchmal ein Leben lang - und... Continue Reading →
Neulenker unter sich oder die Destruktion der deutschen Sprache
Sprache wandelt sich. Das war immer so und wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Die eine Reform löst die nächste ab, die Rechtschreibung wird alle paar Jahrzehnte mal über den Haufen geworfen, schon alleine des Spasses wegen. Wenn Germanistiker sich ängstigen, der Gesprächsstoff könnte ihnen irgendwann ausgehen, haben sie weit gefehlt. Sie dürfen weiterhin... Continue Reading →
Fehltritt verboten
Unglücklich derjenige, der heutzutage in Sieben-Meilen-Stiefeln steckt und nur deren fünf zurückzulegen vermag. Unweigerlich gilt er als Versager in dieser ach so überregulierten und professionalisierten Welt. Glücklich einzig derjenige, der versucht barfüssig mit beiden Beinen auf dem Boden stehen zu bleiben?
In der Stille liegt der Wille
Lange blieb es ruhig um die Textzentrale und um das Froilein. Wie das? Ausgeflogen? Irgendwo an der Sonne? Im Garten beim Unkraut jäten angewachsen? Die exzessiv um Aufmerksamkeit bettelnde Katze am bändigen? Was hat es nun auf sich mit dieser unheimlichen Stille? Nein. Primär mag es daran liegen, dass sich die Autorin mit dem Verfassen ihrer Diplomarbeit für die SAL beschäftigt,... Continue Reading →