Ein Appell oder wie sag ich’s mit einfachen Worten

Obwohl mir politisieren nicht liegt, will ich heute Partei ergreifen. Mag mir die Fähigkeit zu polemischem «Geschnorre» auch völlig abgehen und ich inzwischen viel zu oft auf Göschenen-Airolo stelle (unterdessen Erstfeld-Biasca), wenn sich Politgrössen auf Bühnen profilieren, die einfache Arbeiter für sie errichtet haben, mag es mir an schlagkräftigen Argumenten fehlen, die meine Ansicht ins... Continue Reading →

Im Vertrauen

Manchmal frage ich mich, wann die Menschen unserer Gesellschaft damit aufgehört haben, anderen Menschen zu vertrauen, auf das Können einer anderen Person zu setzen, gegebenenfalls von diesem Können zu lernen, anstatt dieses ständig in Frage zu stellen? Wann wurde die Parole «Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser» zu unserem Lebenscredo? Wann haben wir uns dafür entschieden,... Continue Reading →

Das Versagertum und seine Auswirkungen

Versagen ist ein grosses, unwiderrufliches Wort. Und ein verdammt destruktives. Fakt ist: Urkunden und Diplome, schwarz gerahmt, geschützt hinter Glas und bereit für eine kleine Ewigkeit konserviert zu bleiben, krönen Erfolge und dekorieren erstaunlich viele Wände in Schweizer Haushalten, Praxen und Geschäften. In unseren Breitengraden wird leistungs- und erfolgsorientiert gelebt. Wer seine Zeit heutzutage nicht... Continue Reading →

Eine Frage der Perspektive

«Ich bin ein Frosch», sagte das Froilein oft als es noch klein war, hüpfte dabei auf und ab, machte quack-quack und nervte mitunter gehörig. Noch keine sechs Jahre alt wurde ihm von einem fremden Mann im weissen Kittel mitgeteilt, dass es möglicherweise nie über die Froschperspektive hinauswachsen würde. «Einmeterfufzig. Vielleicht zweiundfuzig; wenn’s hoch kommt», orientierte... Continue Reading →

Mikrokosmos versus Makrokosmos

Manchmal hadere ich. Ich hadere, weil ich mir nicht sicher bin. Ich bin mir nicht sicher, was wichtiger ist. Ist es wichtiger, ständig über weltbewegende Themen zu schreiben und damit den bescheidenen, gewöhnlichen, oftmals gewöhnungsbedürftigen Alltagsmomenten den Platz auf dem Podest zu rauben? Ist es wichtiger, ständig über den Alltag und seine Monotonie zu berichten und... Continue Reading →

Wir können’s nicht so

Verdammt, nein! Wir gestehen. Unser Verhältnis ist gespalten. Die Zusammenführung schlug sowohl im Einschulungsalter als auch in den nachfolgenden Lehrjahren fehl. Eine Wiedervereinigung - vergleichsweise wie mit Ost- und Westdeutschland - nicht auszudenken. Der Grund: was sich nie einig war, kann unmöglich wieder vereint werden. „Ihr könnt’s nicht so miteinander“, einst die Aussage des Oberstufenlehrers. Die... Continue Reading →

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