Ein Appell oder wie sag ich’s mit einfachen Worten

Obwohl mir politisieren nicht liegt, will ich heute Partei ergreifen. Mag mir die Fähigkeit zu polemischem «Geschnorre» auch völlig abgehen und ich inzwischen viel zu oft auf Göschenen-Airolo stelle (unterdessen Erstfeld-Biasca), wenn sich Politgrössen auf Bühnen profilieren, die einfache Arbeiter für sie errichtet haben, mag es mir an schlagkräftigen Argumenten fehlen, die meine Ansicht ins... Continue Reading →

Durchwacht

Verfangen in den Ästen einer Birke kokettierst du mit der Dunkelheit wirfst lange Schatten in die Nacht vergeblich versuche ich dich zu befreien Doch sachte löst du dich Ganz selbst aus der Umarmung Auch diese Nacht, wie die zuvor und die, die folgt Entschwindest aus den Augenwinkeln Schleichst dich davon Kein Berg bleibt ungeküsst mein... Continue Reading →

Im Vertrauen

Manchmal frage ich mich, wann die Menschen unserer Gesellschaft damit aufgehört haben, anderen Menschen zu vertrauen, auf das Können einer anderen Person zu setzen, gegebenenfalls von diesem Können zu lernen, anstatt dieses ständig in Frage zu stellen? Wann wurde die Parole «Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser» zu unserem Lebenscredo? Wann haben wir uns dafür entschieden,... Continue Reading →

Wiedergeburt

Ins Weinglas tropfend ein taubenblauer Himmel der Blick hindurch zeigt die Welt steht Kopf verwaschen die Konturen entrückt das Präsens dieser Tage ein Schmetterling sich niederlassend für einen Flügelschlagmoment mit jedem Schluck rinnt Demut mir ins Herz

Weshalb Melancholie keine Krankheit ist und man sich trotzdem damit anstecken sollte

«Melancholie ist die schöne Schwester der Trauer.» Ein Zitat, das mir gefällt. Nachklingt. Könnte ich dieses Zitat heiraten, ich würde es tun. Häufig wird meinen Texten nachgesagt, sie würden traurig stimmen, unglücklich machen. Jüngst am «café litteraire» beim Besprechen meines neusten Textes war sogar von der «Katja-Schwere» die Rede. Früher hätte mich solch eine Aussage betrübt. Mit... Continue Reading →

Generation «wisch und weg»

Neulich in einer Gesprächsrunde Ein Schauspiel in einem Akt: Person A (entrüstet): «Ohh, m-e-i-n Gott!» Person B (empörter): «Unglaublich!» Person A: «Stell dir vor du hast ’ne Autopanne irgendwo im Nirgendwo und dann das? Du könntest n-i-e-m-a-n-d-e-n erreichen.» Ich (überzeugt): «Ach, kommt jetzt, das kann echt nicht euer Ernst sein, oder? Das Ding sichert keineswegs... Continue Reading →

Das Versagertum und seine Auswirkungen

Versagen ist ein grosses, unwiderrufliches Wort. Und ein verdammt destruktives. Fakt ist: Urkunden und Diplome, schwarz gerahmt, geschützt hinter Glas und bereit für eine kleine Ewigkeit konserviert zu bleiben, krönen Erfolge und dekorieren erstaunlich viele Wände in Schweizer Haushalten, Praxen und Geschäften. In unseren Breitengraden wird leistungs- und erfolgsorientiert gelebt. Wer seine Zeit heutzutage nicht... Continue Reading →

Auf ein Wort

Was die Welt unbedingt braucht: Eine MENSCHHEIT, die sie bevölkert. Was die Welt nicht unbedingt braucht: Eine MENSCHHEIT, die sie bevölkert.

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