Wäre mir die Wichtigkeit unserer Begegnung bewusst gewesen, ich hätte sie nicht lieblos an mir vorüber ziehen lassen. Jede noch so unwichtige Begebenheit hätte ich mir eingeprägt, in mich aufgesaugt. Die Bilder dieses Aufeinandertreffens wären hier und heute sicher in meinem Gedächtnis verwahrt. Wie in einer Schatzkiste. Den Schlüssel dazu besässe einzig und alleine ich. Vielleicht... Continue Reading →
Die Cervelat und ihre Konkurrenz
Endlich bekommt die Redewendung "es geht um die Wurst" einen neuen Sinn. Während der Eurovision Song Contest allerorts kontrovers diskutiert wird, schlängelt sich derweil eine Wurst an die Spitze von Europas Singasong-and-jump-on-the-stage-Gilde. Conchita, wie die Wurst mit Vornamen angesprochen werden will, tanzte sich mit wenig Oberweite, mädchenhaft geschwungenen Hüften und einem Damenbart, dem ein Epiliergerät nicht... Continue Reading →
zeitloser Kandinsky
Zu Beginn der Ausbildung an der SAL erhielten wir den Auftrag einen kurzen, dadaistisch angehauchten Text über das Bild von Kandinsky zu schreiben. Die Zeilen fielen mir heute in die Hände und brachten mich zum Nachdenken. Über die Situation in der Ukraine. Über Macht und Ohnmacht. Und darüber, dass Texte zeitlos sein können. Sei es das Russland von 1916... Continue Reading →
Nur ein alter Zopf
Er irritiert mich. Ein Zopf. Nicht etwa jener aus der Urdinkelwerbung, der in den Bahnhofshallen die Plakatwände ziert oder jener in der Ablage beim Beck Röthlin, der mir das Wasser im Mund zusammen treibt. Die Rede ist vom Haargeflecht, das akkurat in der stets gleich daherkommenden Form Julia Timoschenkos Kopf umrahmt, als wäre er ein... Continue Reading →